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Montag, 5. Januar 2026

Fabcaro + Didier Conrad: "Asterix in Lusitanien" (Asterix Band 41)

Fabcaro + Didier Conrad: "Asterix in Lusitanien" (Asterix Band 41)
Kolorierung: Thierry Mebarki
original 'Asterix en Lusitanie'
2025, Hachette Livre / Goscinny-Uderzo
aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
2025, Egmont Comic Collection
44 Seiten
ISBN 978-3-7704-2441-2

Ein phönizisches Schiff kommt zum gallischen Dorf und bringt nicht nur die neueste Mode, sondern auch den Lusitanier Schnurres, der um Hilfe ersucht, weil es Wettbewerb um vergorenen Fischsud gibt, und der Produzent von Cäsars Lieblings-garum, namens Schäoprozess, verhaftet worden ist. Diese Gelegenheit die Piraten auf dem Meer, und neue frische Römer in Lusitanien freundlich (nach Obelix' Art) zu begrüßen, lassen sich die Asterix, Obelix und Idefix nicht entgehen. Sie führen den intriganten Karies mit Alkohol in eine Falle, Präfekt Fetterbonus winkt genau dieses nicht, und Zenturio Pistorius ist eher glücklos.
Hilfe erhalten die Gallier von dem gallischen Ehepaar Mandarfjagarnix und seine Flottebine, die mit Wohnwagen durch die Gegend touren.

Wie immer gibt es wunderbare Kleinigkeiten, wie die Obelix mit spanischem Temperament loslegt und portugiesischem Fado haltlos heult, und auch Talent für diese Lieder entwickelt; er allerdings seine Abneigung gegen Kabeljau, die bleibt; dafür testet er sich durch ein Buffet mit netten kleinen Tapas, wie Gemisch aus Fleischstückchen mit Muscheln, gemütlich durch; daß Hinkelsteine in kleine quadratische Stücke geschnitten werden, um Mosaik zu legen, versteht er auch nicht.
Auf zwei Seiten werden Werbe-slogans in einem Think-tank mit Anmeldung Benutzerkonto und den Besonderheiten bei Passwortnotwendigkeiten gemütlich durch den Kakao gezogen.

Zeichnerisch erfreulich ist die Variante der gelben Straßenbahn, die hier von Pferde gezogen wird.
 
Zum Lachen brachte mich der Koch Mayopommes, eine Schlacht mit Kalorienbomben ('pastel de nata'), ein Helferlein des Präfekten namens Benfica und es gibt ein Lokal namens "vaso da gama"

In Summe habe ich mich sehr gut beim ersten Lesen und Ansehen unterhalten, und werde vermutlich viele Feinheiten beim zweiten Durchgang entdecken. Viel Spaß !

Donnerstag, 4. Januar 2024

René Goschinny + Albert Uderzo: "Asterix & Obelix feiern Geburtstag - das Goldene Buch" (Band 34)

René Goschinny + Albert Uderzo: "Asterix & Obelix feiern Geburtstag - das Goldene Buch" (Band 34)
original "L'anniversaire d'Astérix et Obélix - Le livre d'or"
2009, Editions Albert René
aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
2009, Egmont Comic Collection
55 Seiten
ISBN 978-3-7704-3338-4

In dem Band werden Asterix & Obelix sowohl als ältere Herren mit Familie zeichnerisch dargestellt, als auch ihre Jugend in der sie ziemlich verweichlicht waren.
Aber eigentlich geht es um große Geburtstage der beiden und wie das Dorf sie feiern möchte. Die Frau des Methusalix möchte Mode entwerfen (die Entwürfe für Obelix sind wirklich lustig und gelungen), 

Die Piraten schicken Glückwünsche, aus Ägypten kommt ein Reiseführer, auch Troubadix bietet Reisen an und initiert "Gallien sucht den Superbarden" (!!!), es gibt Ideen wie man Asterix & Obelix sportlich einbinden kann, der Taubertrank soll schwarze Gedanken vertreiben (diese Gedanken sind als herrlich schwarze Käfer gezeichnet !), auch Filmideen entstehen (Idefix hat auch eine Platte mit Pfotenabdruck!), und gibt einige sehr humorvolle Varianten zu Klassikern der Kunstgeschichte von Delacroix bis ready-mades. Nachdem Cleopatra auch extra angereist ist, gibt es eine am Ende eine große Fete für alle.

Zeichnerisch ist dieser Band für mich ein Vergnügen, denn es gibt immer wieder schwarz-weiße Skizzen, die ein anderes Ende eines Handlungstrangs andeuten und mich zum Lachen brachten. Auch die Varianten der Kunstgeschichte sind gelungen, inkl. böse Kommentare der Dorfbewohner.

Es hat viel Spaß gemacht diesen Band mehr als einmal durchzulesen, durchzublättern und zu genießen.

Freitag, 10. November 2023

Fabcaro + Didier Conrad: "Die Weisse Iris" (Asterix Band 40 )

Fabcaro + Didier Conrad: "Die Weisse Iris" (Asterix Band 40 )
original "L'Iris Blanc"
2023, Hachette Livre / Goscinny-Uderzo
aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
2023, Egmont Comic Collection
46 Seiten
ISBN 978-3-7704-2440-5
 
Die Soldaten in den Lagern um das Gallische Dorf lassen sich nicht mehr zum Kämpfen motivieren. Der Motivator Visusversus bietet seine Methode der weißen Lilie mit positivem Denken und freundlichen Formulierungen als Idee das Dorf auszuschalten an. Im Dorf bringt er Ideen zu gesundem Essen an, und beeinflußt mit seinen freundlichen Formulierungen. Als nicht einmal mehr die Lieder von Troubadix zu einer Schlägerei führen, beginnt sich Asterix Sorgen zu machen. Bei Gutemine setzt sich der Wunsch nach dem Stadtleben durch, was Vicusversus auf eine Idee bringt, was die Gallier wie gewohnt zu unterbinden wissen.

Wie immer gibt es wunderbare Kleinigkeiten, wie die Wildschweine die sich furchtlos benehmen oder der Eilkarren nach Lutetia, in dem ein Zug vorweggenommen wird und Obelix' Konfrontation mit den  kleinen Portionen der Nouvelle Cuisine.

Es gibt auch Scooter in Lutetia, und Klebeaktionen zum Schutz des Waldes.

In Summe habe ich mich sehr gut beim ersten Lesen und Ansehen unterhalten, und werde vermutlich viele Feinheiten beim zweiten Durchgang entdecken. Viel Spaß !

Samstag, 23. Oktober 2021

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: "Asterix und der Greif" (Asterix Band 39 )

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: "Asterix und der Greif" (Asterix Band 39 )
original "Astérix et le Griffon"
2021, Editions Albert René
aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
2021, Egmont Comic Collection
46 Seiten
ISBN 978-3770424399
 
Cäsar möchte einen Greif, den er nur von einer Amphore kennt, als Unterhaltung für den Zirkus in Rom, und schickt einen Geographen mit Unterstützung in die Wüste. Parallel sind Asterix, Obelix, Idefix und Miraculix ebenfalls in diese Richtung unterwegs, weil der dortige Schamane Terrine um Hilfe gebeten hat. In der Wüste sind Amazonen mit sehr unterschiedlichen Temperamenten, Figuren und Haartrachten am Entscheiden und Kämpfen - die Namen der kampftüchtigen Frauen und haushaltenden Männern sind übrigens zum Zerbröseln. Nach einigen diplomatischen Zwischenfällen befreit sich eine bildschöne gefangene Amazone gemütlich selbst, der Schamane wird mithilfe von Idefix befreit. Am Schluß gibt es zwei Feten.

Die Zeichnungen habe mich sehr gut unterhalten, die Phantasietiere sind schön, das Pferd das Obelix trägt hat eine eigene Linien, Miraculix ist diesmal mehr verkühlt als zaubernd.

Idefix schließt Freundschaft mit Wölfen, die entzückend gezeichnet ist; den armen Obelix aber in seiner Sorge um Idefix einiges kosten.

In Summe habe ich mich sehr gut beim ersten Lesen und Ansehen unterhalten, und werde vermutlich viele Feinheiten beim zweiten Durchgang entdecken. Viel Spaß !

Biographien von Autor und Illustrator bei Band 35 (Asterix bei den Pikten).

Sonntag, 29. August 2021

Goscinny, Uderzo, Molden : "Es Brojeggd" - Asterix redt Wienerisch 5

"Es Brojeggd"  - Asterix redt Wienerisch 5
Gschichtl : René Goscinny
Büdln : Albert Uderzo
original "Le Domaine des Dieux" / "Die Trabantenstadt" (15. Band)
1971/1999, Hachette Livre
aus dem Französischen übersetzt von Gudrun Penndorf M.A.
Iwadrogn von Ernst Molden
2020, Egmont Berlin
44 Seiten + 1 Seite "klaans Glossarium"
ISBN 978-3-7704-4014-6

'Die Trabantenstadt' hat es ins Wienerische geschafft, und wurde zur "Großfeldsiedlung". Liebevoll bis bösartig hat Ernst Molden bei der fünfte Geschichte um das gallische "Deafö"/Uatschaft" - diesmal mit dem ehrgeizigen Architekten Quadratus - die Dialoge ins Wienerische übertragen.

Idefix wird Rattla genannt, die römischen Soldaten versuchen sich mit einem Gschnaasfestl herauszureden, und die Gallier versuchen es wieder mit Geschäftstüchtigkeit.

Viel Spaß und Auflachen beim Lesen !

Biographien bei "Köölch uman Asterix" - Asterix redt Wienerisch.(13. Nov 2018)

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: "Die Tochter des Vercingetorix" (Asterix Band 38)

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: "Die Tochter des Vercingetorix" (Asterix Band 38)
original "La fille de Vercingetorix"
2019, Editions Albert René
aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
2019, Egmont Comic Collection
46 Seiten
ISBN 978-3-7704-3638-5

Die Tochter des großen Helden der Gallier wird heimlich ins Dorf gebracht, da ein Verräter der schon den Vater verraten hatte, auch  hinter ihr her ist. Die Kids im Dorf sind begeistert über den eigenwilligen Besuch. Adrenalie läßt sich nichts sagen und büxt - wie befürchtet - aus. Zusammentreffen mit alten Bekannten wie den Römern, den Piraten und einem Händler, unterhalten. Ein junger blonder Mann malt Blumen auf ein Schiff und die Utopie alle Kinder auf einer Insel zu versammeln scheint greifbar. Der Verräter dürfte Haifutter werden, ein alter Halsring des Vercingertorix verschwindet im Meer, und alle feiern Aufbruch in die Zukunft.

Gewiefte Leser von Harry Potter werden vermutlich über die Formulierung 'die Tochter von du weißt schon wem' köstlich unterhalten. Idefix-fans finden jede Menge netter Kleinigkeiten gezeichnet.
Die Idee den Sohn des Fischer Surimix zu nennen, finde ich köstlich und den Helm den der Sohn des Schmieds - Selfix - bastelt, bei dem Helm und Schirmkappe kombiniert sind, ebenfalls.

Einige Jugendliche wollen zwar die Welt verändern, aber auch die Erleichterungen durch den Zaubertrank.

In Summe genieße ich den neuen Asterix, da viele nette Kleinigkeiten gezeichnet sind.

Biographien von Autor und Illustrator bei Band 35 (Asterix bei den Pikten).

Donnerstag, 7. März 2019

Ash (Austrian Superheroes) : #1 "Wiener Blut"

Ash (Austrian Superheroes) :
#1 "Wiener Blut" - "Erster Einsatz für Captain Austria Jr, Lady Heumarkt, Donauweibchen und Der Bürokrat" + Lady Heumarkt "Schatten der Vergangenheit"
2016, Contentkaufmann Verlag, 2. Auflage
32 Seiten
ISBN 978-3-950402735

Frauen, die am Handy telephonieren, werden in Wien attackiert: ein wunderschöner Basilisk ist als Attentäter gezeichnet. Vier Menschen mit Superkäften : 'Captain Austria jr'  - eigentlich Student Kurt Koller, 'Donauweibchen' - eigentlich Diana, 'Lady Heumarkt' - eigentlich Irene - und 'Der Bürokrat' - eigentlich ein Hofrat und Professor - machen sich daran den Basilisken zu jagen und merken, daß ihre Kräfte zu klein sind.
Im "Schatten der Vergangenheit" wird erzählt, daß die jetztige "Lady Heumarkt" ein normales, etwas schüchternes Mädchen gewesen war, das Erdbeeren nach aus der Kontrolle geratene Genversuchen gegessen hatte, worauf sich Kraft und Aussehen änderten.

Erst in #4 wird übrigens der Fall gelöst, als das Leben des Basilisks mit Hilfe des Wiener Rathausmannes, der extra für diesen Fall vom Rathaus hupft, aufgelöst wird.

In dem Comic werden nette feine Kleinigkeiten gezeichnet und im Text gesetzt. Der Hinweis auf den Wolpertinger bringt zum Auflachen, und der EKH-fluch des Basilisken amüsiert.

Ort ist eindeutig Wien, was spaß macht sich die Details der Zeichnungen anzusehen. Manche Touristen werden auf die Schaufel genommen. Bei der Polizei wird auch Humor eingesetzt.

Zeichnerisch gefällt mir der Basilisk am besten. Auch das Donauweibchen finde sehr schön und humorvoll gezeichnet.

Mittlerweile gibt es #17 mit den Austrian Superheroes.
Viel Spaß beim Lesen, beim Zeichnungen genießen !

Creative Direktor : Thomas Aigelsreiter * 1972, Absolvent der Meisterklasse Graphik-Design
Chef-Illustrator : Andi Paar * 1986, Kolleg Graphik Design
Autor : Harald Havas *1964, journalist, Autor, Übersetzer
Illustration "Wiener Blut" : Frans Stummer * 1966, Absolvent der Akademie des graphischen Gewerbes
Illustration "Lady Heumarkt" : Lenny Grosskopf, Comic-Klasse Kunstschule Wien
Illustration "Lady Heumarkt" : Verena Loisel * 1993, Comic-Klasse Kunstschule Wien

Freitag, 30. November 2018

René Goscinny & Albert Uderzo : "Kööch uman Asterix" - Asterix redt Wienerisch 4

"Kööch uman Asterix"
Gschichtl : René Goscinny
Büdln : Albert Uderzo
original "La Zazanie " / "Streit um Asterix" (15. Band)
1970/2018
aus dem Französischen übersetzt von Gudrun Penndorf M.A.
Iwadrogn von Ernst Molden
2018, Egmont Berlin
44 Seiten
ISBN 978-3-7704-4014-6

Der 'Streit um Asterix' hat es ins Wienerische geschafft. Liebevoll hat Ernst Molden bei der vierten Geschichte um das gallische "Deafö"/Uatschaft" - diesmal um den intriganten Destructivus - die Dialoge ins Wienerische übertragen.

Bei einigen Übersetzungen mußte ich lauthals lachen : cave canem mit "hier wacht der Waldi" zu Lesen macht Spaß, auch so manche andere wienerische Formulierung.

Viel Spaß und Auflachen beim Lesen !

Bio von René Goscinny bei "Lucky Luke, Bd.53, Die Erbschaft von Rantanplan".
Albert Alessandro Uderzo wurde am 25. April 1927 bei Reims (F) geboren. Er zeichnete bereits als Kleinkind. Ab 1948 erschien der erste Comic gemeinsam mit Jean-Michel charlier.  Ab 1951 arbeitete er mit René Goscinny zusammen.
Ernst Molden wurde 1967 in Wien geboren. Er ist Liedermacher und Schriftsteller.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: "Asterix in Italien" (Band 37)

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: "Asterix in Italien" (Band 37)
original "Astérix et la Transitalique"
2017, Editions Albert René
aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
2017, Egmont Comic Collection
46 Seiten
ISBN 978-3-7704-4037-5

Vivat, der neue Asterix ist da ! Um von den schlechten Straßenzuständen in Italien wird eine Pferde-Wettfahrt in Italien ausgelobt, an der alle Völker aus dem römischen Weltreich teilnehmen dürfen. die Gallier sind dabei, sowie Goten, Briten, zwei Damen aus Afrika, zwei Herren aus Skandinavien, Sizilianer und andere Völker innerhalb Italiens etc. Cäser möchte daß ein Römer gewinnt und mit allerlei Tricks (Bestechung ist in der Sportbranche üblich) sieht es es einige Zeitlang auch für seinen Plan recht gut aus ..

Obelix schwärmt wie gewohnt von Wildschein, genießt Parma-schinken als Ganzes nicht hauchdünn geschnitten, und lernt Pizza allerdings nur als Fladen ohne Belag kennen, visioniert aber über diesen.
Eine der Damen aus Afrika gefällt Idefix; sie flucht übrigens in Bildersprache.
Manche der Wettbewerber sind witzig gezeichnet, aber hier wäre Raum für böse bis unterhaltsame Dialoge und Feinheiten bei den Zeichnungen der Wagen gewesen.

Leider sind meine Erwartungen etwas enttäuscht, da die Story nicht wirklich bei mir zündet und mir zu wenig nette Kleinigkeiten als Begleitung vorkommen. Aber immerhin, es gibt wieder einen Asterix !

Biographien von Autor und Illustrator bei Band 35 (Asterix bei den Pikten).

Freitag, 22. April 2016

Claire Belton : "I Am Pusheen the Cat"

Claire Belton :
"I Am Pusheen the Cat"
2013, The Touchstone
164 Seiten
ISBN 978-1-4767-4701-9

Pusheen ist eine mollige gemütliche Katze die von Claire Belton gezeichnet wird. In fünf Kapiteln erzählt diese etwas rundliche Katze von ihren Vorlieben, wie man sich als Katze den Tag plant, auch Pizza macht, welches die Lieblingsplätze sind ... und vieles mehr.
Großartig ist die Zeichnung in denen der Körper einer Katze in drei Regionen eingefärbt ist - gut zu kraulen, geht auch zu kraulen, und Hände weg weil Katze sonst kratzt.

Das Innencover ist sehr hübsch gestaltet mit einem Muster aus Katzen, Mascherln, Brownies und Torten. Es gibt fünf Abschnitte, wobei einer auch Stormy einem fluffigen grauen Wuschelkätzchen gewidmet ist.

Der Stil der Zeichnungen ist eher flach mit Umriß-Linien, die dann gefüllt werden. Katze und alles andere sind vereinfacht dargestellt, wobei Katzen mit ihren Schnurrbarthaaren sehr charmant sind.

Dieses entzückende unterhaltsame Buch kam als Geschenk zu mir, da ich Katzenfan bin; und auf englisch. Es ist zum rasch durchblättern unterhaltsam, und auch dann wenn sich der Katzenfan die Ideen und Bilder gemütlich ansieht.

Viel Freude dabei, Miau ! Meow !

Claire Belton lebt mit ihrem Verlobten und Stormy in Chicago. Sie ist Illustratorin. Pusheen lebt bei ihren Eltern in Connecticut. 'Puísin' ist übrigens der irische Begriff für Kätzchen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad : "Der Papyrus des Cäsar" (Asterix Band 36)

Jean-Yves Ferri + Didier Conrad :
"Der Papyrus des Cäsar" (Asterix Band 36)
original, "Le Papyrus de César"
2015, Editions Albert René
übersetzt von Klaus Jöken
2015, Egmont Comic Collection
Seiten
ISBN 978-3770438907

Rechtzeitig zu Nikolo und Weihnachten kam der neue Asterix auf den Markt. Er macht genauso Freude wie die alten original-Asterix-Bände !

Cäser hat seine Memoiren verfaßt. Syndicus der Zensor schlägt vor das Kapitel mit dem Dorf der unbeugsamen Gallier zu streichen. Ein Papyrus wird von einem Idealisten entwendet und einem unabhängigen Journalisten zugespielt. Im Dorf sind alle wegen des Versuchs der Geschichtsfälschung empört und Miraculix geht zu seinem alten Mentor um das Wissen zu bewahren. Alle Versuche der Römer den Papyrus zurückzukämpfen scheitern. Am Schluß gibt es das gewohnte Wildschweinvernichten.

Als eines der Nebenthemen die sich durchziehen werden die Zeitungshoroskope (keltisches Baumhoroskop) durch die Humor gezogen : der alte Methusalix und Obelix mit seiner Wildschweinvorliebe werden auf die Schaufel genommen.

Mich haben die Namen die dem grün-bärtigen Mentor von Miraculix statt eben diesem Namen einfallen sehr gut gefallen. Auch sonst gibt es nette feine Namens-Spielereien wie auf Seite 3 eine Anspielung auf Computerdaten.

Troubadix' Sammlung an geräuschmachenden Ton-Ungetümen ist imponierend; und zu Ende auch zu gutem Ende bringend :-)
Daß ein Eichkatzl zu dem alten Weisen führt, hat Charme.
Die Taubenpost ist wichtig - ein Römer gurrt sich fast durch den gesamten Comic.

Es war sehr unterhaltsam diesen Band zu lesen - Viel Spaß dabei !

Biographien von Autor und Illustrator bei Band 35 (Asterix bei den Pikten).

Montag, 17. August 2015

René Goscinny & Morris : "Lucky Luke, Bd.53, Die Erbschaft von Rantanplan"

"Lucky Luke, Bd.53, Die Erbschaft von Rantanplan"
Autor : René Goscinny
Illustrator : Morris
original "L’héritage de Ran-Tan-Plan"
1973, Dargaud Editeur Paris
Übersetzerin : Gudrun Penndorf M.A.
Deutsche Textbearbeitung : Adolf Kabatek
Nachdruck 2009, Egmont Ehapa Verlag GmbH
ISBN 419796280550053

Nach Jahren hatte ich die Chance in Ruhe einen ganzen Band Lucky Luke zu lesen, zu betrachten und zu genießen.

Besuch im Gefängnis, in dem die Dalton-Brüder sitzen. Eine Rechtsanwaltskanzlei mit mehreren Chesters hat den Auftrag ein Erbe abzuwickeln: ein exzentrischer Millionär hat sein Geld dem Gefängnishund Rantanplan vermacht. Dieser hat allerdings seine Liebe und Treue zu dem kleinsten Dalton entdeckt - dieser wäre der nachfolgende Erbe wenn der Hund nicht wäre. Lucky Luke wird zu Hilfe gerufen um den Hund zu schützen.
Als Zusatzelement haben Zeichner und Autor die Chinesen im Chinesenviertel der Stadt eingebracht in der alle 'Volulteile' abgehandelt werden : Hund essen, Mafia, Gewalt, Feste mit Drachen, anderer Ehrenkodex.
Bevor sich in der Stadt alle an die Gurgel gehen taucht der Millionär wieder auf, und entdeckt seine Vorliebe für einen Kater der Stadt (der herrlich grantig gezeichnet ist).

Die 4 Daltons sind wie gewohnt streitend unterwegs - der cholerische Joe der über Averell schimpft, diesmal weil dieser aus Seife Pistolen schneidet, die täuschend echt aussehen. Oder weil Averell dauernd Hunger hat etc.
Rantanplan frißt in seinem Hunger einen wunderschönen Fliegenpilz, der ihm einen zwei-seiten-Rausch bringt, der sehr unterhaltsam gezeichnet ist.

Ich habe mich gut dabei unterhalten, ziehe aber Asterix und seine Geschichten gegen die Römer dem Westernhelden vor.

Morris hieß eigentlich Maurice de Bevere und wurde am 1. Dezember 1923 in Kortrijk geboren; er starb ab 16. Juli 2001 in Brüssel. Nach einer Zeichner-Ausbildung arbeitete Morris ab 1943 in einem Trickfilmstudio. 1945 trat er eine Stelle bei den 'Editions Dupuis', den Herausgebern des Comic-Magazins 'Spirou' an. Inspiriert durch die amerikanische Geschichte begann er mit der Arbeit an einem neuen Comic. Seine erste Lucky-Luke-Geschichte erschien 1946 im später sehr berühmten Spirou Almanach 1947. Das erste eigentliche Album erschien 1949. In New York lernte er Rene Goscinny kennen - ab 1955 arbeiteten die beiden gemeinsam an weiteren Lucky Luke Geschichten. Nach Goscinnys Tod folgten andere Autoren wie z.B. Le Hartog Van Bandake und Xavier Fauche.

René Goscinny wurde am 13. August 1926 in Paris geboren.  Goscinny wuchs in Buenos Aires auf. René Goscinnys jüdische Eltern waren polnischer Abstammung mit französischer Staatsangehörigkeit. Nach dem Abitur arbeitete er zuerst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 versuchte er in den USA als Zeichner bei Walt Disney unterzukommen, scheiterte aber ; allerdings startete er dort als Kinderbuch-Illustrator und lernte Morris kennen. 1950 entstand die Detektivserie "Dick Dicks", ab 1955 trabte "Lucky Luke" durch die Comics, ab 1951 zogen die Indianer durch die Welt und ab 1959 machte "Asterix" Cäsar das Leben schwer (beides mit Texter Albert Uderzo) und es entstand vieles andere mehr wie "Tim und Struppi". Der Künstler starb am 5. November 1977 in Paris.

Samstag, 31. Januar 2015

Wedekind/Mahler : "Lulu und das schwarze Quadrat"

Wedekind/Mahler :
"Lulu und das schwarze Quadrat"
2014, Suhrkamp Taschenbuch 4575
ISBN 978-3-518-46575-2

In reduzierter Weise mit drei Farben (weiß, schwarz und gelb) erzählt der Graphiker die bekannte Geschichte der Lulu als einer großen Frau mit kleinen rundlichen Männern, die genauso tragisch wie die Oper ausgeht.

Lulu ist als große Frau mit verschiedenen Gewändern gezeichnet. Der Hintergrund sind Bilder mit schwarzen Vierecken, oder auch Türen - Reduktion á la Kasimir Malewitsch; kleine Kommentare verweisen auf Konstruktivismus, einer auf Suprematismus.

Das erste Durchlesen/Durchblätter geht rasch. Das Gefühl, das war es schon , stand bei mir am Ende.
Dann habe ich mir die Graphiken nochmals genüßlich und langsam angesehen und die Varianten der Details der Männerzeichnungen ansehen.

Ein kleines feines Buch ! Viel Freude damit.

Frank Wedekind hat 1864 bis 1918 gelebt und u.a. 'Erdgeist' und 'Die Büchse der Pandora' geschrieben.
Nicolas Mahler, wurde 1969 geboren und lebt in Wien. Er ist Comiczeichner und Illustrator, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Seit 1999 hat er mehrere Preise für Comics und Trickfilme gewonnen.

Montag, 1. Dezember 2014

Joann Sfar : "Die Katze des Rabbiners"

Joann Sfar :
"Die Katze des Rabbiners"
Text und Zeichnungen : Joann Sfar
Kolorierung : Brigitte Findakly
Sammelband 1
2008, Dargaud Verlag
2014, Avant-Verlag Berlin
146 Seiten
ISBN 978-3-945034-01-9

In diesem ersten Sammelband sind die ersten drei Geschichten von Joann Sfar zusammengesetzt.
  • <La Bar-Mitsva> (2001),  (dt.: Die Bar-Mizwa, 2004) 44 Seiten
  • <Le Malka des lions>s (2002),  (dt.: Malka, der Herr der Löwen, 2004) 46 Seiten
  • <L’Exode> (2003),  (dt.: Exodus, 2004) 46 Seiten

  • Kater Moujroum wohnt bei einem liebevollen rundlichen Rabbi und dessen schöner Tochter Zlabya im Algerien der 1920/30-er Jahre. Nach Verspeisen des nervenden sprechenden Papageis kann der Kater plötzlich sprechen. Als respektloser, hinterfotzig denkender Kater möchte der liebevolle Vater nicht, daß er seine Tochter beeinflußt. Der Kater verhandelt bis der Rabbi dem Studium der Thora, des Thalmuds etc. mit dem Kater zustimmt um mit einer Bar-Mitsva eine Prüfung zu bestehen. Der intolorante dünne Rabbi des Rabbi ist dagegen und verlangt die Tötung des armen Katzenviehs. Zlabya würde ihrem Vater das nie verzeihen und schlußendlich verspricht der Kater dem Rabbi mit seiner Tochter nicht zu sprechen ...

    Malka, ist der Cousin des Rabbi. Er kommt mit Charisma und Löwen aus der Wüste. Ein junger Mann aus Paris kommt zu Besuch; er wird Rabbi in der Nachbarschaft und verliebt sich in Abwesenheit des Rabbis in seine Tochter. Der Rabbi mit Kater trifft in der Wüste einen muslemischen Musiker mit Esel - sie singen miteinander und freunden sich an. Leider verliert Moujroum in diesem Band leider die Fähigkeit zu sprechen.

    Im dritten Band reist das junge Ehepaar mit Rabbi und Kater nach Paris. Zuerst irrt der kreuzunglückliche Rabbi durch die Stadt, campiert in einer katholischen Kirche (die Darstellungen der halbnackten Märtyrer und Märtyrerinnen schrecken ihn ziemlich) und genießt einen Abend lang unkoscheres Essen. Der Kater trifft einen netten Hund. Der Rabbi trifft sich mit seinem Neffen, dessen Stimme ein wunderbare Karriere versprochen hatte. Jetzt ist er Straßenkünstler und vermittelt dem Rabbi ein nicht den Regeln unterworfenes Lebensgefühl. Zurück in Algerien vermisst der Rabbi Paris und hält eine ziemlich entspannte Predigt sehr zum Staunen seiner Gemeinde

    Es ist viel Information über die mosaische Religion in diesem Comic verpackt. Nachdem mich der Inhalt immer mehr zu interessieren begann, habe ich weniger auf die humorvollen Szenen geachtet.

    Der Zeichenstil macht mich etwas nervös, weil er mir ziemlich unruhig scheint. Menschen und Einrichtungen wirken ruhig - sowohl er liebevolle rundliche Rabbi, als auch der dünne unliebenswürdige Rabbi des Rabbi, liebevoll ist auch die Tochter des Rabbis mit vielen netten Details in der Kleidung. Die Katze hat allerdings eine lang Schnauze, bei der ich mich manchmal frage ob hier nicht doch ein Dackel Pate gestanden ist - versiertere Menschen haben mich korrigiert und meinen Siam können so lange Nasen haben (sorry, keine der Siamkatzen die ich kannte sah so aus).

    Einzig in dem Traum in dem Kater und der Rabbi als ziemlich rundlicher Kater unterwegs sind, gibt es eine runde Katze. Der kleine Hund in Paris ist dem Kater sehr ähnlich. Gut gefiel mir der Löwe von Malka.

    Die Diskussionen über Gott, verschiedene Regeln, andere Religionen, was Toleranz ist bzw. sein kann bringen zu denken.

    Ein hochinteressanter Comic, der sehr empfehlenswert ist.

    Joann Sfar wurde am 28. August 1971 in Nizza geboren. Er studiert Philosophie und die schönen Künste in Frankreich. Die "Katze des Rabbiners" begann 2001 als Serie, 2011 wurde teilweise als animierter Spielfilm umgesetzt. Der Autor spielt auch ein Instrument - die Ukulele.

    Freitag, 31. Oktober 2014

    Max Mönch, Alexander Lahl, Kitty Kahane : "Treibsand"

    Autoren Max Mönch und Alexander Lahl
    gezeichnet von Kitty Kahane
    koloriert von Dominique André Kahane
    "Treibsand - Eine Graphic Novel aus den letzten Tage der DDR"
    2014, Metrolit Verlag Berlin
    163 Seiten + 9 Seiten 'Notizbuch' + 1 Seite Danksagung
    ISBN 978-3-8493-0358-7

    Vor 25 Jahren ist "die Mauer" für Gesamtdeutschland geöffnet worden. Die Autoren und Zeichnerin haben recherchiert, und diese spannende Geschichte mit Humor und Wahrheit daraus gemacht.

    Journalist Tom Sandmann war bei der Niederschlagung des Aufstands auf dem Tian’anmen-Platz im Mai 1989 in Peking als Berichterstatter anwesend. Sein Chef, der sich wünscht endlich den Kommunismus scheitern zu sehen, hofft auf die nächste Chance in der DDR und schickt den Journalisten samt Zahnweh nach West-Berlin. Dort trifft er Ingrid - eine ehemalige Schwimmerin der DDR, die beim Fluchtversuch sofort verhaftet worden war, im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck 2 (von 5 verurteilten) Jahre lang Bettbezüge genäht hatte und dann in den Westen freigekauft wurde. Ob ihr Bruder Jens, der hoffnungsvoller Grenzsoldat gewesen war, sie verraten hatte, löst sich erst langsam auf.
    Tom ist wegen Zahnschmerzen beim Arzt, dann im Krankenhaus und verschläft "Die Wende". Das Politbüro reagiert unabgesprochen, erhält wichtige Informationen zu spät und schätzt Situationen massiv falsch ein, und setzt die Manipulation der Bevölkerung falsch an. Die Gefahr eines militärischen Eingriffs werden abgewendet. Der 9. November geht in die Geschichte Deutschlands als großes friedliches Ereignis ein.

    Als Mensch der die Ereignisse am Fernseher und Radio mitgekommen hat, kommen bei mir die Gefühle und das Daumen-halten-daß-diesmal-kein-Blut-fließt wieder hoch.
    Auf den neun Seiten "Notizbuch" sind stichwortartig Gefängnis Hoheneck, Stalin, Politbüro etc. durcheinander gewürfelt beschrieben, bezeichnet und hinterfragt. Die Biographie Honeckers liest sich spannend, wie auch anderer dieser Gedankenfetzen auch.

    Beklemmend sind die Doppelseiten, in denen das Militär und dessen Funktionieren geschildert und gezeichnet ist; ebenso der Aufbau der Todesstreifen, sowie das Eintrichtern, daß Staat wichtiger als familiäre Bande sind.

    "Treibsand" ist auf Seite 111 genannt - Tom vergleicht die DDR mit einem Staat, der auf Treibsand geraten ist, der Bewegung geraten sei.

    Bösartig-Humorvoll ist die Nebenlinie der Geschichte, in der Toms Vater zu den früher harmlosen Fischchens in seinem Aquarium bösartige dazugesetzt hat und diesen Namen von Diktatoren des 20. Jahrhunderts verpaßt hat. Diese Fische tauchen in den Träumen von Tom auch noch auf ...

    Ein starkes Buch wahre Geschichte, das die Geschichte mit ihren Chancen, Gefahren, Doktrinen, Persönlichkeiten grandios erzählt. Es war unmöglich das Buch zu unterbrechen - ich mußte die Zeichnungen und Worte in einem Rutsch lesen/betrachten.

    Kitty Kahane kam 1960 auf die Welt. Von Max Mönch und Alexander Lahl habe ich leider keine Geburtsdaten gefunden, aber auch sie haben "den Mauerfall" miterlebt. Die Gemeinschaftsarbeit der drei hat auch schon früher Buchfrüchte getragen : "17. Juni - Die Geschichte von Armin und Eva - Eine fast vergessene Geschichte aus der Mitte des geteilten Nachkriegsdeutschlands" (erschienen 2013).

    Es ist interessant nachzulesen was eine Graphic Novel sei, wo die Abgrenzung zum Comic liegt und daß hier offenbar noch Diskussionen laufen.

    Sonntag, 20. Juli 2014

    the Oatmeal : "How to tell if your cat is plotting to kill you"

    the Oatmeal :
    "How to tell if your cat is plotting to kill you"
    2012, Andrews McMeel Publishing
    auf deutsch : 'Woran du erkennst, dass deine Katze deinen Tod plant'
    2013 erschienen
    Seiten
    ISBN 978-1-4494-1024-7

    Kleine feine böse Comics über Katzen, Menschen und den Arbeitsalltag mit dem Computer unterhalten hier auf bisweilen wirklich bösartige, aber großartige Art und Weise.

    Die 2 'Bobcats' die den Büroalltag tyrannisieren finde ich imponierend - beige und schwarze Katze mit schiefer Krawatte nutzen eingespielte Bürogewohnheiten zu ihrem Vergnügen.
    Vergleich zwischen Baby und Katze oder Obdachlosem und Katze sind unterhaltsam bis böse.
    Die unterschiedlichen Betrachtungen zum Thema "Bauchi kraulen !!" von angeregt, bis eingefordert, unterschiedlichem Rollenspiel zwischen Mensch-Katze brachten mich zum Lachen.
    Von den Ideen die eine unbeachtete Katze hat um endlich beachtet zu werden, war die Partykatze einfach großartig.

    Zeichnerisch hat mir die stilisierte Art die Katzen zu zeichnen gut gefallen - nur die Menschen nicht. Ob der Autor Menschen weniger mag ?

    Für Katzenfans und Menschen die sich über Computerblödheiten zu unterhalten wissen, sehr empfehlenswert. Mreooowww !

    "The Oatmeal"ist das Pseudonym von Matthew Inman, einem ist ein 31-jährigen Web-Designer und -Entwickler aus Seattle, Washington.  Seit Juni 2009 veröffentlicht er seine Comics als "The Oatmeal".

    Mittwoch, 6. November 2013

    Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: Asterix bei den Pikten (Band 35)

    Jean-Yves Ferri + Didier Conrad: Asterix bei den Pikten (Band 35)
    original "Astérix chez les Pictes"
    2013, Editions Albert René
    aus dem Französischen übersetzt von Klaus Jöken
    2013, Egmont Comic Collection
    46 Seiten
    ISBN 978-3770436354

    Endlich gibt es wieder einen - einen neuen Asterix Band ! Dieser, der 35. Band, gestaltet und geschrieben von einem neuen französischen Team, das von Albert Uderzo wohlwollend unterstützt wurde.

    Die Geschichte ist unterhaltsam. Asterix und Obelix helfen einem gestrandeten Pikten (Schotten/Kaledonier) wieder nach Hause zu kommen - zu seiner großen Liebe, gegen einen bösen anderen Piktenclan und - nona - die Römer.

    Das Dorf in Gallien ist intakt mit allen seit Jahrzehnten lieb gewonnenen Gestalten. Caesar weiterhin siegeswillig. Die verschiedenen Clane der Pikten ein Vergnügen zu lesen - inkl. dem Patchworkclan. Bei der Vorstellung der Familienangehörigen könnte so manche Whiskeymarke Pate gestanden haben (?).

    Idefix bellt weiterhin alles an. Die Wollschafe der Schotten sind entzückend gezeichnet. Das bekannte schottische Seemysterium liebevoll mit Mustern versehen.

    Seitenhiebe auf die Soldaten (stille Post), Volkszählungen, Manipulation in der Politik durch Malzwasser unterhalten bestens. Obelix genießt die fischreiche Ernährung.

    Viel Spaß bei Kichern / Schmunzeln / Lachen und dann Weitererzählen :-)

    Jean-Yves Ferri lebt seit seinem vierten Lebensjahr in Südwestfrankreich, im Départment Ariège. Er lernte mit Comics das Lesen und zeichnete bereits im zarten Alter von 11 Jahren seinen ersten Comic-Strip. 1995 begann seine Zusammenarbeit mit dem in Frankreich sehr bekannten Zeichner Manu Larcenet, als dessen Co-Autor und Szenarist er bis heute wirkt.
    Didier Conrad wurde 1959 in der Mittelmetropole Marseille geboren. Seine ersten Cartoons veröffentlichte er 1973 im Magazin „Spirou“. Seitdem hat sich Conrad zahlreicher Comic-Serien angenommen und gilt als einer der erfahrensten Comic-Zeichner aus französischen Landen, der unter anderem für Disney und Dreamworks arbeitete. Unter Pseudonym zeichnete er die Abenteuer des jungen Lucky Luke („Lucky Kid“) und ab 2011 den „Marsupilami“-Ableger „Marsu Kids“.

    Sonntag, 6. Januar 2013

    Schulz Peter + Ryba Michael : Schindelschwinger - zieht den Stöpsel (Band 1)

    Der Kampf um Flohheim
    Schindelschwinger - zieht den Stöpsel (Band 1)
    Text: Schulz Peter
    Zeichnungen : Michael Ryba
    1975, ILLU Presse Verlags GmbH & Co Editions KG, Stuttgart
    auf Seite 3 : Vorstellung der Flohheimer
    Seite 4 bis 48 die Geschichte
    ISBN : damals noch unbekannt

    Schindelschwinger, Trudelblume, Schleckzahn, Kullerknie, Wiesensohle bis Boogieschnute ... wer sind diese Namen, die in einer für mich neuen Clique so oft genannt werden. Netterweise wurden mir die fünf Bände zum Nachholen von Bildung geborgt und ich bin in dieser verrückte Geschichte versunken.

    Gott schuf die Welt und genoß am 7. Tag einen guten alten Whiskey. Alle Lehmproben - Vorlagen für Menschen - machen sich davon, und gründen Flohheim . Luzifer und Petrus werden ausgesandt die Lehmproben wieder zurückzuholen - die beiden bauen sich skurril gezeichnete hochstöckige Burgen neben dem gemütlichen Dorf, in das sich die verschiedenartigen Proben von entzückendem Aussehen und manchmal archetypischen Aufgaben zurückgezogen haben.
    Als mit List & Tücke einige Dorfbewohner gekidnappt werden, und sich die Heere von Luzifer und Petrus um die Dorfbewohner bekriegen beginnen, geht einer kleiner Trupp zur Rettung los. Sie landen in einer anderen Falle.
    Clever-Clou hat die rettende Idee, die alle aus zuviel Wasser rettet (auch den Teufeln & Engeln ist das Wasser  zuviel). Der boxende Schindel-Schwinger wird einige Zeit als Retter gefeiert, der am Schluß heftig mit Boogie-Schnute flirtet.

    Die Flohheimer sind entzückend gezeichnet und auf jeder Seite ist mindestens einmal die Chance herzhaft über eine witzige, böse oder sonst treffsichere Bemerkung zu lachen.

    Bei den Teufeln gibt es Luzifer, die Großmutter und Cerberus, sie sich in dem warmen Gefilden wohl fühlen. Sie werde durch diverse Hexen Compagnien mittels Duftwolkenangriffen unterstützt. Bei den Engeln hat Petrus die Unterstützung der Erze (Erzengel) - meist kriegt Gabriel die Flüche ab.

    Jeder der Gruppen hat einen eigenen Anfeuerungs- oder Enttäuschungsspruch. Und. jeder hat einen eigenen Cowboy- oder High-Noon-Helden - einmal mit Teufelsschweif, einmal mit Engelsflügeln.

    Der Comic ist sehr unterhaltend, ziemlich schräg und macht Gusto auf mehr !