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Freitag, 17. April 2026

Melania G. Mazzucco : "Die Villa der Architektin"

Melania G. Mazzucco :
"Die Villa der Architektin"
Roman
original 'L'architettrice'
2019, Verlag Giulio Einaudi Turin
Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl
2024, Folio Verlag Wien + Bozen
441 Seiten mit blauem Lesebändchen + 4 Seiten Rom 2002-2019 + 2 Seiten Anmerkungen + 4 Seiten Verzeichnis der historischen Personen + 2 Seiten Bildnachweis // U2 Plan von Rom
ISBN 978-3-85256-901-7

Es geht um Plautilla Bricci, genannt Bricci, eine Frau aus einfachen Verhältnissen stammt, deren Vater ihr aber als Maler grundlegendes Wissen über Kunst vermittelte, nachdem einige ihrer Brüder nicht interessiert waren. Sie wird sich als Malerin und Architektin einen Namen machen, v.a. da von einigen wichtigen Personlichkeiten und andern wie da Anna von Österreich die gerne Frauen förderte, für Bauprojekte engagiert wurde.

Leider konnte ich mit dem Stil in diesem Buch nicht, da mich die Ausdrucksweisen (hier kann ich nicht unterscheiden ob es an dem Original oder der Übersetzung liegt) in diesem Buch überhaupt nicht ansprach und ich Mühe hatte weiterzulesen. Der Stil war also ob mir eine Schülerin etwas erzählt, nicht eine Frau die Latein und Architektur beherrschte ihr Leben erzählt. Schade denn mich hätte diese Architektin sehr interessiert .....

Dienstag, 5. April 2022

Thomas Glavinic : "Der Jonas-Komplex"

Thomas Glavinic :
"Der Jonas-Komplex"
2017, Fischer Taschenbuch
742  Seiten
ISBN 978-3-596-03459-8

Ich habe auf Seite 48 aufgehört das Buch weiter zu lesen.

Die Hauptfigur erzählt in Ich-form mit wievielen Frauen und in welcher Art den Beischlaf aufführt - auf eher widerliche und sehr unerotische Art und Weise. Mich hat der Roman abgestossen. 

Ich werde das Buch in den Bücherschrank geben ....

Montag, 11. Juni 2018

Laurence, Tiana : "Blockchain für Dummies"

Laurence, Tiana :
"Blockchain für Dummies"
original "Blockchain for Dummies"
2017, Wiley Publishing, Inc
Übersetzung aus dem Amerikanischen von Judith Muhr
Fachkorrektur von Isolde Kommer
2018, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
198 Seiten + 5 Seiten Stichwortverzeichnis
ISBN: 978-3-527-71439-1

Eigentlich hatte ich gehofft hier Basisinformation über Blockchain zu erhalten, wie z.B. was eigentlich geblockt wird; oder anders ausgedrückt : was wird hier eigentlich möglichst sicher und verschlüsselt und vereinheitet verarbeitet.

Das Buch ist von einer Programmiererin in Blockchain geschrieben. Sie beschreibt detailliert wie man sich einloggt, und mit seinen Wallets umgeht, welche Informationen man angeben muß,  und springt direkt in die Anwendungen von Blockchain hinein. Sie beschreibt detailliert Bitcoin, Ethereum, Ripple, Factcom .. es wimmelt von Ausdrücken wie Matrix, Smart Contracts, peer-to-peer, Hash, Merkle-Baum, etc.

Positiv an den Teilen des Buches die ich als Nicht-Programmierer aber hoffentlich halbwegs intelligenter User gelesen habe, sind die Cartoons und die klare Information daß es keine 100 % ige Sicherheit gibt. Aber man kann es Hackern mühsam machen.

Trotzdem hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, denn ich wollte nicht wissen wie ich in den Foren einen Acccount /Wallet anlege, sondern greifbare Information, womit eigentlich agiert wird, erhalten.

Tiana Laurence hat Wirtschaft und Führerschaft studiert und gründet gerne neue Unternehmen. Sie ist Mitbegründerin von Factom. Leider habe ich nicht herausgekriegt, ob sie 25, 30 oder 40 Jahre jung ist.

Sonntag, 13. August 2017

Maurice Leblanc : "Die grünäugige Frau"

Maurice Leblanc :
"Die grünäugige Frau"
original "La Demoiselle aux yeux verts",
1927, Éditions Pierre Lafitte
Dateigröße: 402 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 222 Seiten
Verlag: idb (5. Januar 2017)

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch - leider ist kein/e Übersetzer/in angegeben
ASIN: B01N1ZPHD2

Ein Mann sieht eine schöne Frau in Paris und folgt ihr - mit blauen Augen und Temperament. Im Cafehaus sieht er eine andere schöne Frau - mit grüne Augen. Im Zug wird die blauäugige Frau ermordet. Später taucht die grünäugige junge Frau (Aurelie) wieder auf - wie sie Verbrechern Schmiere steht, wie sie Menschen im Zug überfällt, aber immer ist sie unschuldig weil ein böser Stiefvater und noch paar Spießgesellen an einem alten Rezept hinter ihr her sind. Einzig ein Mann der sich als Raoul nennt, aber Arsene Lupin ist, hilft ihr entweder romantisch oder heldenhaft.
 - ich habe nicht bis zum Ende durchgehalten, bei 49 % gelesen war 'definitiv Stop'.

Das e-book ist in der Serie "historische Kriminalromane" herausgegeben, weshalb ich neugierig geworden war.

Leider hat mich der Stil überhaupt nicht fasziniert, was eigen ist, da ich sonst gerne den langsamen Stil der Zwischenkriegszeit lese. Ich mußte mich zwingen die Geschichte weiterzulesen, da mich einerseits die flachen Menschentypen nicht interessierten, und auch das pseudo-heldenhafte Benehmen und dann wieder James -Bond -mäßigen-Machoaktionen zwischen Raoul/Arsene Lupin und seinem Gegenspieler Marescal abstieß.
Vielleicht funktioniert die Geschichte wenn man sie in einem Fortsetzungsroman jede Woche ein Kapitel liest, als Roman war mir die Geschichte aber zu mühsam.

Die schöne Frau mit den grünen Augen soll 18 jahre jung sein, war im Kloster, tut auf unschuldig, macht aber bei Überfällen mit und ist sonst auch nicht zimperlich - paßt für mich nicht zusammen. Die blau-äugige Frau, die sich mit Temperament und guten Beobachtungen zu wehren weiß, wirkt weniger zusammengesetzt.

Da ich leider keinen Übersetzer gefunden habe weiß ich nicht ob es eine aktuelle oder eine ältere ist.
Der Titel ist auch in anderen Übersetzungen zu finden wie "Die Frau mit den grünen Augen" oder "die Frau mit den jadegrünen Augen". Ob der Stil dem original entspricht oder der Übersetzung zu verdanken ist, ist mir nicht klar.

Ich hoffe anderen Lesern & Leserinnen gefällt der Roman besser als mir.


Maurice Leblanc wurde am 11. November 1864 in Rouen geboren. Er war Journalist und Romancier, und schrieb Abenteuer- und Kriminalgeschichten, Theaterstücke und Kurzgeschichten. 1905 erschien die erste Geschichte mit 'Arsène Lupin' als Fortsetzungsroman.  Zwischen 1907 und 1935 erschienen 20 Romane, 2 Theaterstücke und etliche Kurzgeschichten rund um 'Arsène Lupin'.
Er starb am 6. November 1941 in Perpignan. 

Sonntag, 13. Februar 2011

Shanghvi Siddharth Dhanvant: "Das Lied der Dämmerung"

Shanghvi Siddharth Dhanvant:
"Das Lied der Dämmerung"
2003 "the Last Song of Dusk"
2004 auf deutsch, Wunderlich Verlag
377 Seiten + 2 Seiten Danksagung
ISBN 3-8052-0769-7

Bei diesem Buch hatte ich 'hochgelobten Roman' am Cover gelesen und zugegriffen.

Der Roman wird als Bollywood Roman beschrieben.
Leider hat mich die Geschichte zwischen einer wunderschönen Frau mit faszinierender Singstimme aus Rajastan und einem reichen bestens aussehenden Arzt in Bombay mit böser Stiefmutter und 2 weiteren weiblichen Familienmitgliedern zu wenig in ihren Bann gezogen, sodaß ich auf Seite 50 zu lesen aufgehört habe.
Die Szenerien  sind tw. schöne bis bizzar beschrieben, die Menschen eher plakativ gezeichnet.
Der Stil war mir zu wenig fließend.

Ich hoffe andere Leser können das Buch länger genießen als ich.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Emil Habibi : "Das Tal der Dschinnen"

Emil Habibi :
"Das Tal der Dschinnen"
Roman aus Palästina
1985, arabische Originalausgabe
"Uhtîye"
aus dem arabischen von Hartmut Fähndrich und Edward Baden
1993, Lenos Verlag, Basel
167 Seiten
1 Seite Hinweis vom Verfasser
5 Seiten Nachwort von Hartmut Fähndrich
ISBN 3-85787-640-9

Zu dem Buch habe ich gegriffen, weil mich der Untertitel "Roman aus Palästina" angesprochen hat.

Leider bin ich trotz mehrmaligen Leseversuchen nicht weiter als bis Seite 22 gekommen.
Es blitzte immer wieder sehr trockener skurriler Humor auf, aber leider hat mich das nicht motiviert weiterzulesen.

Hoffentlich halten andere Leser länger durch als ich.