Sandra Mulansky :
"Tod der Unschuld"
2000, Rowohlt Taschenbuch Verlag
256 Seiten
ISBN 3-499-22891-2
Kein klassischer who-dunnit-krimi sondern die Geschichte um einen getöteten Säugling mit massiven Herzproblemen, mit Eintauchen in die medizinischen und auch menschlichen Probleme für die Angehörigen.
Eine kleine Detektei, bestehend aus 2 Archäologen, wird beauftragt den Tod eines Säuglings in Frankfurt zu untersuchen. Claudia-Marlies lernt Säuglinge mit ihren speziellen Herzproblemen (nur eine Kammer etc.) und deren Eltern, sowie die Spezialisten und Angestellten des Krankenhauses und die Familie des getöten Bubens kennen. Durch einen Zufall stellt sich heraus, daß eine junge Lernschwester komplett mit den seelischen Belastung überfordert war und man erwischt sie als sie einem operierten Säugling mit einer Überdosis das Sterben erleichtern will.
Viele Handlungstränge sind um diese Hauptgeschichte gewoben
*Detekteipartner Federico, der zuviel trinkt, recherchiert in dem er sich als Journalist ausgibt, und sich in eine zeitweise Verdächtige sehr attraktive Frau verliebt
*Claudia-Marlies' Sohn, dem der Kindergarten nicht gefällt und der dazugehörige Vater mit dem die Beziehung nicht eindeutig ist, aber ein happy end im Raum steht
*Claudia-Marlies' Schwester abgehaut ist, - nach Australien, was nur Claudia-Marlies und eine Tante wissen
*die Großeltern des getöteten Buben, die einer rechten Denkart anheim sind, daß es ihnen der Tod des kranken Enkels und damit Abkömmling des nicht geschätzten Schwiegersohns fast recht ist
*der türkische Oberarzt dessen Habitilation von seinem Chef nicht anerkannt wird
*daß die Mutter des Buben einen Zwillingsbruder gehabt hat, bei dessen Geburt es ein Problem gegeben haben, dürfte, sodaß lernen für ihn schwierig war und der sich bei schlechten Noten mit 11 Jahren aufhängte
*der türkische Oberarzt bewacht seine Schwester streng und bezieht gegen ihren alevitischen Freund eher aggressiv Stellung
* ein oder zwei Fälle aus der Detektei
Situationen und Menschen sind klar geschildert und sie entstehen schön vor meinem Auge; manches ist durchaus wie ein Film.
Die vielen Handlungsstränge und - ebenen sind nicht immer leicht auseinander zu halten, aber in Sumnme bleibt die Spannung und Neugier wie die Geschichte denn ausgehen wird, erhalten.
Sonntag, 23. Mai 2010
Donnerstag, 20. Mai 2010
Peter. R. Wieninger : "Die Spur der Katzen"
Peter. R. Wieninger :
"Die Spur der Katzen"
Roman
1996, Reclam Verlag Leipzig
219 Seiten
ISBN 3-379-00756-0
Eigenartige Geschichte, bei der in der Jetztzeit ein verwöhnter schicki-micki Beamter spirituell erleuchtet wird, und parallel die Geschichte des 'Book of Kells' erzählt wird.
Die titelgebenden Katzen sind als Verteidiger der bösen Energie nur fauchend und kratzend geschildert - leider. Der Hund auf der Seite der positiven Energie, klassisch treu.
Das Buch ist in zwei Strängen aufgebaut, die am Schluß zusammenfinden.
Die Handlung in der Jetztzeit beschreibt den Beamten Steinwändter in Armani/Boss/etc. Anzügen und Sportautos mit "i" am Schluß, der beim Rasen einen Mann überfährt, sein Auto versteckt, trickst um eine Anzeige wegen Autodiebstahls machen zu können, das Auto wider Erwarten ohne Schaden retourerhält (bald aber merkt, daß es nicht sein Auto ist), und dann neugierig geworden und weil seine Kinder und sein Hund bedroht werden (seine Frau ist ihm egal, da er eine Geliebte hat), nach St. Pölten fährt weil ein Hinweis es so will. Im Dom findet er dann die relevanten und rätsellösenden Antworten.
Parallel wird die Geschichte des 'Book of Kells' erzählt, an dessen 340 Seiten im 9 Jahrhunder 4 Mönche arbeiteten, zeichneten, kallographierten, für Farbe Würmer zerrieben ließen , Gold in malbare Konstistenz bringen ließen und für dessen Existenz sie von Inseln bei Schottland, zu Inseln bei Irland fliehen mußten. In den nächsten historischen Wirren wird das Buch in Dublin untergebracht, wo es im 20. Jahrhundert unter Alarmglocken geschützt der Öffentlichkeit gezeigt wird. Berühmt ist es für seine Zeichnungen und die Farben die auch nach einem Jahrtausend noch frisch sein sollen.
Nebenzweig die Geschichte und der spirituelle Hintergrund der Zoroaster, und wie sie den Ausgleich von Gut und Böse auf der Welt sehen.
Das Buch ist so geschrieben, daß ich das Ende wissen wollte, sprachlich hat es mich aber nicht gereizt.
Den Beschreibungen des Buches, der Kleidungen, der diversen Interieurs, der Landschaften, der Stadt St. Pölten und Teilen Wiens ist Raum gegeben ohne sich festzulaufen - leider bleiben die Menschen für mich an der Oberfläche und auch die Wandlung des Abteilungsleiters Steinwändtner durch spirituelle Informationen ist eher belustigend.
Oder macht sich der Autor über seinen eigenen 'halben' Fantasyroman (die andere Hälfte kann eher als Kriminalroman klassifiziert werden) selber lustig ? Beim Lesen des Endes habe ich zumindest mehrmals den Eindruck.
Nettes Detail ist die Beschreibung von "Uisce beatha" ... genau: Whiskey :-)
"Die Spur der Katzen"
Roman
1996, Reclam Verlag Leipzig
219 Seiten
ISBN 3-379-00756-0
Eigenartige Geschichte, bei der in der Jetztzeit ein verwöhnter schicki-micki Beamter spirituell erleuchtet wird, und parallel die Geschichte des 'Book of Kells' erzählt wird.
Die titelgebenden Katzen sind als Verteidiger der bösen Energie nur fauchend und kratzend geschildert - leider. Der Hund auf der Seite der positiven Energie, klassisch treu.
Das Buch ist in zwei Strängen aufgebaut, die am Schluß zusammenfinden.
Die Handlung in der Jetztzeit beschreibt den Beamten Steinwändter in Armani/Boss/etc. Anzügen und Sportautos mit "i" am Schluß, der beim Rasen einen Mann überfährt, sein Auto versteckt, trickst um eine Anzeige wegen Autodiebstahls machen zu können, das Auto wider Erwarten ohne Schaden retourerhält (bald aber merkt, daß es nicht sein Auto ist), und dann neugierig geworden und weil seine Kinder und sein Hund bedroht werden (seine Frau ist ihm egal, da er eine Geliebte hat), nach St. Pölten fährt weil ein Hinweis es so will. Im Dom findet er dann die relevanten und rätsellösenden Antworten.
Parallel wird die Geschichte des 'Book of Kells' erzählt, an dessen 340 Seiten im 9 Jahrhunder 4 Mönche arbeiteten, zeichneten, kallographierten, für Farbe Würmer zerrieben ließen , Gold in malbare Konstistenz bringen ließen und für dessen Existenz sie von Inseln bei Schottland, zu Inseln bei Irland fliehen mußten. In den nächsten historischen Wirren wird das Buch in Dublin untergebracht, wo es im 20. Jahrhundert unter Alarmglocken geschützt der Öffentlichkeit gezeigt wird. Berühmt ist es für seine Zeichnungen und die Farben die auch nach einem Jahrtausend noch frisch sein sollen.
Nebenzweig die Geschichte und der spirituelle Hintergrund der Zoroaster, und wie sie den Ausgleich von Gut und Böse auf der Welt sehen.
Das Buch ist so geschrieben, daß ich das Ende wissen wollte, sprachlich hat es mich aber nicht gereizt.
Den Beschreibungen des Buches, der Kleidungen, der diversen Interieurs, der Landschaften, der Stadt St. Pölten und Teilen Wiens ist Raum gegeben ohne sich festzulaufen - leider bleiben die Menschen für mich an der Oberfläche und auch die Wandlung des Abteilungsleiters Steinwändtner durch spirituelle Informationen ist eher belustigend.
Oder macht sich der Autor über seinen eigenen 'halben' Fantasyroman (die andere Hälfte kann eher als Kriminalroman klassifiziert werden) selber lustig ? Beim Lesen des Endes habe ich zumindest mehrmals den Eindruck.
Nettes Detail ist die Beschreibung von "Uisce beatha" ... genau: Whiskey :-)
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Dienstag, 11. Mai 2010
Linda Mather : "Schlechte Zeiten für den Widder" - "ein Astro Krimi"
Linda Mather :
"Schlechte Zeiten für den Widder"
"ein Astro Krimi"
Original "Blood of an Aries"
1993 Macmillan London/Pan Macmillan Ltd.
aus dem Englischen von Wolfgang Thon
1. Auflage, 1996, Aufbau Taschenbuch Verlag Berlin
242 Seiten
ISBN 3-7466-1204-7
Nett lesbarer Krimi, der gut in den Öffentlichen unterhält, in dem eine kleine Detektei in Coventry der Ermordung eines Steuerberaters in Ausbildung, eines Universitätsprofessors und eines Amerikaners auf der Spur ist.
Jo, die einen Job neben ihrer Freiberuflichkeit als Astrologin braucht, nimmt eine Teilzeitarbeit als Mitarbeiterin in einer netten kleinen Detektei an. Diese soll einen Leichenfund in einem Hotel klären – den werdenden Steuerberater -, beim Aufarbeiten seiner Kontakte wird der Universitätsprofessor erschossen. Jo und die Leute der Detektei lernen die Familie des aus den USA zurückgekehrten Professors kennen, und auch einige Freunde der Familie.
Dann taucht auch noch ein ehemaliger Student aus den USA aus, der sich als ehemalige Freund/Liebhaber des Professors erklärt. Auch dieser wird ermordet.
Letztendlich kommt Jo drauf, daß der Professor bevor er in die USA ging, eine Freundin seiner damaligen Verlobten und jetzigen Frau vergewaltigt hatte, und diese ihn als Rache erschoß - und, weil er sie erpresste, den amerikanischen Studenten auch umbrachte. Der aufstrebende Steuerberater hat Selbstmord begangen, da er keine Chance sah seine Beziehung zu dem Professor zu leben. Da die Polizei aber die Morde dem amerikanischen Stundenten mit anschließendem Selbstmord in die Schuhe schiebt, bleibt die rächende Frau unbehelligt.
Nett lesbare Geschichte, in der sich auch mit einer Annäherung zwischen Jo und dem Chef der Detektei Macy eine Liebesgeschichte anspinnt.
Die Menschen sind teilweise nett beschrieben, sehr klar die Familie des Professors (die superfreundliche Frau und 2 Töchter, einmal charismatisch kritisch, die andere neugierig und Teenager), auch der Nachbar der Familie (= Liebhaber der Ehefrau) hat klare Konturen, die Freundin der Familie und deren Nichte (die sich in der charismatischen Professor verliebt, und damit die Emotionen ihrer [vergewaltigten] Tante endgültig zum übergehen bringt) sind schön in ihrer Zurückgezogenheit und Verbittertheit die eine, sinnlos verknallt die andere gezeichnet. Auch die Hilfsgeister der Detektei wie der ruppige Al und die positive, plaudernde Bürochefin Celia haben Linien.
Astrologie wird als Thema bißchen angerissen, aber bleibt für mich an der Oberfläche, daß für mich die Kategorisierung ‚Astrokrimi’ zu wenig Substanz hat.
"Schlechte Zeiten für den Widder"
"ein Astro Krimi"
Original "Blood of an Aries"
1993 Macmillan London/Pan Macmillan Ltd.
aus dem Englischen von Wolfgang Thon
1. Auflage, 1996, Aufbau Taschenbuch Verlag Berlin
242 Seiten
ISBN 3-7466-1204-7
Nett lesbarer Krimi, der gut in den Öffentlichen unterhält, in dem eine kleine Detektei in Coventry der Ermordung eines Steuerberaters in Ausbildung, eines Universitätsprofessors und eines Amerikaners auf der Spur ist.
Jo, die einen Job neben ihrer Freiberuflichkeit als Astrologin braucht, nimmt eine Teilzeitarbeit als Mitarbeiterin in einer netten kleinen Detektei an. Diese soll einen Leichenfund in einem Hotel klären – den werdenden Steuerberater -, beim Aufarbeiten seiner Kontakte wird der Universitätsprofessor erschossen. Jo und die Leute der Detektei lernen die Familie des aus den USA zurückgekehrten Professors kennen, und auch einige Freunde der Familie.
Dann taucht auch noch ein ehemaliger Student aus den USA aus, der sich als ehemalige Freund/Liebhaber des Professors erklärt. Auch dieser wird ermordet.
Letztendlich kommt Jo drauf, daß der Professor bevor er in die USA ging, eine Freundin seiner damaligen Verlobten und jetzigen Frau vergewaltigt hatte, und diese ihn als Rache erschoß - und, weil er sie erpresste, den amerikanischen Studenten auch umbrachte. Der aufstrebende Steuerberater hat Selbstmord begangen, da er keine Chance sah seine Beziehung zu dem Professor zu leben. Da die Polizei aber die Morde dem amerikanischen Stundenten mit anschließendem Selbstmord in die Schuhe schiebt, bleibt die rächende Frau unbehelligt.
Nett lesbare Geschichte, in der sich auch mit einer Annäherung zwischen Jo und dem Chef der Detektei Macy eine Liebesgeschichte anspinnt.
Die Menschen sind teilweise nett beschrieben, sehr klar die Familie des Professors (die superfreundliche Frau und 2 Töchter, einmal charismatisch kritisch, die andere neugierig und Teenager), auch der Nachbar der Familie (= Liebhaber der Ehefrau) hat klare Konturen, die Freundin der Familie und deren Nichte (die sich in der charismatischen Professor verliebt, und damit die Emotionen ihrer [vergewaltigten] Tante endgültig zum übergehen bringt) sind schön in ihrer Zurückgezogenheit und Verbittertheit die eine, sinnlos verknallt die andere gezeichnet. Auch die Hilfsgeister der Detektei wie der ruppige Al und die positive, plaudernde Bürochefin Celia haben Linien.
Astrologie wird als Thema bißchen angerissen, aber bleibt für mich an der Oberfläche, daß für mich die Kategorisierung ‚Astrokrimi’ zu wenig Substanz hat.
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Freitag, 7. Mai 2010
Jutta Motz : "Späte Seilschaften"
Jutta Motz :
"Späte Seilschaften"
Originalausgabe
Pendragon Verlag
Günter Butkus, Bielefeld 2008
449 Seiten
ISBN 978-3-86532-105-3
Spannende Geschichte, mit Leiche im Keller, verdächtigem Archäologen der als Spion gearbeitet hatte, einem Ex-Stasi-Mann der DDR der in England neu Fuß fassen möchte, archäologische Schwindel die nur deshalb nicht publik werden weil der beruflich anerkannte Vater des Schwindlers seinen guten Ruf verlieren dürfte, einem Ex-liebhaber der am Fleischhacken endet, und alles mündet in einem saftigen Pharmaskandal.
den roten Faden bildet die Tochter des verdächtigten Archäologen, der als ehemaliger Spion noch gut weiß, wie man sich verborgen hält. Sie war mit einem Deutschen liiert gewesen und glaubt als einzige daran, daß ihr Vater kein Mörder ist und ist gemeinsam mit einem seiner ehemaligen Schüler auf der Suche nach ihm. Eine Liebesgeschichte beginnt sich hier zu entspinnen ;-)
Der Mörder ist übrigens ein ehemaliger Lernkollege dieser Tochter, der seine unbeantwortete Zuneigung rächen wollte.
Die Geschichte ist spannend, die Personen knapp aber schön skiziert und laufen wie ein Film vor dem geistigen Auge ab. Das Buch ist jedem zu empfehlen der ein bisserl verzwickte Kriminalromane mag.
"Späte Seilschaften"
Originalausgabe
Pendragon Verlag
Günter Butkus, Bielefeld 2008
449 Seiten
ISBN 978-3-86532-105-3
Spannende Geschichte, mit Leiche im Keller, verdächtigem Archäologen der als Spion gearbeitet hatte, einem Ex-Stasi-Mann der DDR der in England neu Fuß fassen möchte, archäologische Schwindel die nur deshalb nicht publik werden weil der beruflich anerkannte Vater des Schwindlers seinen guten Ruf verlieren dürfte, einem Ex-liebhaber der am Fleischhacken endet, und alles mündet in einem saftigen Pharmaskandal.
den roten Faden bildet die Tochter des verdächtigten Archäologen, der als ehemaliger Spion noch gut weiß, wie man sich verborgen hält. Sie war mit einem Deutschen liiert gewesen und glaubt als einzige daran, daß ihr Vater kein Mörder ist und ist gemeinsam mit einem seiner ehemaligen Schüler auf der Suche nach ihm. Eine Liebesgeschichte beginnt sich hier zu entspinnen ;-)
Der Mörder ist übrigens ein ehemaliger Lernkollege dieser Tochter, der seine unbeantwortete Zuneigung rächen wollte.
Die Geschichte ist spannend, die Personen knapp aber schön skiziert und laufen wie ein Film vor dem geistigen Auge ab. Das Buch ist jedem zu empfehlen der ein bisserl verzwickte Kriminalromane mag.
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Dienstag, 27. April 2010
Alexandra Marinina : "Mit verdeckten Karten"
Alexandra Marinina :
"Mit verdeckten Karten"
- Anastasijas dritter Fall
original "Schesterki umirajut pervymi"
1995, Verlag ZAO Izdatelstvo EKSMO Moskau
aus dem Russischen von Natascha Wodin
2000, Argon Verlag GmbH Berlin
315 Seiten
ISBN 3-87024-508-5
Die Erzählung des Krimis startet mit mehreren willkürlich erschossenen Menschen, in deren Mordlösung sich ein handfester Wirtschaftsbetrug mischt, dessen Ende aber dann ziemlich plötzlich verebbt.
Anastasija Kamenskaja wird mit ihrem Team beauftragt den Mord eines Abteilungsleiters eines staatlichen Zentrums zu lösen.
Dieser Mann war mit seinem Team auf der Fährte eines Wirtschaftsbetruges - eine russische Firma kauft zu verarbeitendes Rohmaterial zum Spottpreis auf und verkauft das gewonnene Rohmaterial extrem teuer weiter. Diese Firma kommt mithilfe von Helfern zu diesem Spottpreis, was darauf schließen läßt, daß höher gestellte Beamte bis bestens organisierte Menschen/Vereinigungen hier systhematisch Regionen ausnutzen, zu ihrem Spielball wirtschaftlicher Interessen werden lassen, und bei Bedarf in Falle drohender Untersuchungen diese Firmen löschen um neue auferstehen zu lassen. Das Spiel bleibt das Gleiche - der Schaden für die Menschen in den Regionen riesig.
Die Macht der Drahtzieher läßt Platanow unter Druck geraten, der auf seine bewährte Strategie, nämlich bei einer intelligenten (neu zu suchenden) Frau unterzutauchen nutzt um zu verschwinden. Dieser Frau erzählt er seine Situation und ersucht sie in seinem Namen über Tage dann Wochen hinweg Telephonate bestimmter Inhalte zu machen.
Dmitrij (Dima) Platonow ist verheiratet, hat ein Kind und hat eine Geliebte, die die Schwester seines besten Freundes Sergej Russanow ist.
In Laufe des Buches werden die Befehls-und Informationsstrukturen geschildert, und durch verschiedene Telephonate gelingt es Platanow und Kira herauszukriegen, daß Russanow bei den Firmenuntersuchungen ein Doppelspiel gemacht hat um Platonow hereinzulegen.
Parallel kommt Nastasija kommt zu dem gleichen Ergebenis, da Platanows Frauengeschichten vor Russanows Frau nicht halt gemacht hatten, und er damit vermutlich die innig geliebte Schwester von Russanow angesteckt haben dürfte.
Der zweite Handlungsstrang ist Kira Lewtschenko gewidmet, die eine wunderschöne eher phlegmatische junge Frau ist, hilfsbereit Platonow gegenüber und genau bei den Telephonaten mit ihren Informationen. Jeden Samstag fährt zur Datscha ihrer Eltern und bringt ihnen Lebensmittel. Erst im letzten Buchfünftel findet Platanow beim Renovieren der Wohnung eine frisch benützte Pistole im Bad und die Todesurkunden ihrer Eltern. Kira hat eine Schützenausbildung und einem Mafiaboss ihre Dienste angeboten – und als Beweis, daß sie jeden Samstag einen Menschen erschiessen wird, bis sie einen Auftrag von ihm erhält. Letztendlich erhält sie einen – nämlich sich und Platonow aus dem Wege zu schaffen.
Auf der letzten Seite fliegen Russanow und Kira durch eine Autobombe in die Luft. (woher aber die ist, ist mir unklar geblieben).
Die Menschen und die Art wie sie leben, sind schön und greifbar geschildert.
Auch der Wirtschaftsbetrug ist klar und logisch nachvollziehbar. Für die Vernetzung der verschiedenen Ministerien, Institute, Zentren und wer wo seine Einflüsse hat ist Konzentration nötig.
Schön ist ein kurzer Exkurs über Mordmotive, denn General Satotschny meint Geld sei die Triebfeder, während Anastasija meint, daß geld nur Mittel zum Zweck sei, weil man mit Geld ein Ziel erreichen kann (Haus, Job, Auto, Frau, Macht, etc ....).
Mir bleibt ein schales Gefühl, denn das Ende ist mir nach dem Zeit nehmen für genaue Schilderungen zu rasch und v.a. zu unklar.
"Mit verdeckten Karten"
- Anastasijas dritter Fall
original "Schesterki umirajut pervymi"
1995, Verlag ZAO Izdatelstvo EKSMO Moskau
aus dem Russischen von Natascha Wodin
2000, Argon Verlag GmbH Berlin
315 Seiten
ISBN 3-87024-508-5
Die Erzählung des Krimis startet mit mehreren willkürlich erschossenen Menschen, in deren Mordlösung sich ein handfester Wirtschaftsbetrug mischt, dessen Ende aber dann ziemlich plötzlich verebbt.
Anastasija Kamenskaja wird mit ihrem Team beauftragt den Mord eines Abteilungsleiters eines staatlichen Zentrums zu lösen.
Dieser Mann war mit seinem Team auf der Fährte eines Wirtschaftsbetruges - eine russische Firma kauft zu verarbeitendes Rohmaterial zum Spottpreis auf und verkauft das gewonnene Rohmaterial extrem teuer weiter. Diese Firma kommt mithilfe von Helfern zu diesem Spottpreis, was darauf schließen läßt, daß höher gestellte Beamte bis bestens organisierte Menschen/Vereinigungen hier systhematisch Regionen ausnutzen, zu ihrem Spielball wirtschaftlicher Interessen werden lassen, und bei Bedarf in Falle drohender Untersuchungen diese Firmen löschen um neue auferstehen zu lassen. Das Spiel bleibt das Gleiche - der Schaden für die Menschen in den Regionen riesig.
Die Macht der Drahtzieher läßt Platanow unter Druck geraten, der auf seine bewährte Strategie, nämlich bei einer intelligenten (neu zu suchenden) Frau unterzutauchen nutzt um zu verschwinden. Dieser Frau erzählt er seine Situation und ersucht sie in seinem Namen über Tage dann Wochen hinweg Telephonate bestimmter Inhalte zu machen.
Dmitrij (Dima) Platonow ist verheiratet, hat ein Kind und hat eine Geliebte, die die Schwester seines besten Freundes Sergej Russanow ist.
In Laufe des Buches werden die Befehls-und Informationsstrukturen geschildert, und durch verschiedene Telephonate gelingt es Platanow und Kira herauszukriegen, daß Russanow bei den Firmenuntersuchungen ein Doppelspiel gemacht hat um Platonow hereinzulegen.
Parallel kommt Nastasija kommt zu dem gleichen Ergebenis, da Platanows Frauengeschichten vor Russanows Frau nicht halt gemacht hatten, und er damit vermutlich die innig geliebte Schwester von Russanow angesteckt haben dürfte.
Der zweite Handlungsstrang ist Kira Lewtschenko gewidmet, die eine wunderschöne eher phlegmatische junge Frau ist, hilfsbereit Platonow gegenüber und genau bei den Telephonaten mit ihren Informationen. Jeden Samstag fährt zur Datscha ihrer Eltern und bringt ihnen Lebensmittel. Erst im letzten Buchfünftel findet Platanow beim Renovieren der Wohnung eine frisch benützte Pistole im Bad und die Todesurkunden ihrer Eltern. Kira hat eine Schützenausbildung und einem Mafiaboss ihre Dienste angeboten – und als Beweis, daß sie jeden Samstag einen Menschen erschiessen wird, bis sie einen Auftrag von ihm erhält. Letztendlich erhält sie einen – nämlich sich und Platonow aus dem Wege zu schaffen.
Auf der letzten Seite fliegen Russanow und Kira durch eine Autobombe in die Luft. (woher aber die ist, ist mir unklar geblieben).
Die Menschen und die Art wie sie leben, sind schön und greifbar geschildert.
Auch der Wirtschaftsbetrug ist klar und logisch nachvollziehbar. Für die Vernetzung der verschiedenen Ministerien, Institute, Zentren und wer wo seine Einflüsse hat ist Konzentration nötig.
Schön ist ein kurzer Exkurs über Mordmotive, denn General Satotschny meint Geld sei die Triebfeder, während Anastasija meint, daß geld nur Mittel zum Zweck sei, weil man mit Geld ein Ziel erreichen kann (Haus, Job, Auto, Frau, Macht, etc ....).
Mir bleibt ein schales Gefühl, denn das Ende ist mir nach dem Zeit nehmen für genaue Schilderungen zu rasch und v.a. zu unklar.
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Rußland,
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Dienstag, 20. April 2010
Guillermo Arriaga : "Der süße Duft des Todes"

Guillermo Arriaga :
"Der süße Duft des Todes"
original "Un dulce olor a muerte"
1994 Editorial Planeta, Mexiko
aus dem mexanischen Spanisch von Susanna Mende
2001, Unionsverlag Zürich
201 Seiten
2 Seiten Begegnung Guillermo Arriaga und Susanna Mende
2 Seiten Arriaga über Arriaga
ISBN 3-293-00278-1
Ein spannendes Buch, das erzählt wie durch eine dumme Bemerkung eines Dorfbewohners der junge Ladenbesitzer Ramon gezwungen wird den Mord an einer jungen Frau durch Mord an einem Unschuldigen zu rächen.
In einem mexikanischen Dorf, das von Landwirtschaft lebt, fern von modernen Errungenschaften wie z.B. elektrischem Strom, wird der Leichnam eines hübschen Mädchens gefunden. Einer der Umstehenden meint zu Ramon daß sei doch seine Freundin gewesen, und da er sich nicht wehrt ist einige Stunden später im Dorf klar, daß er die Ermordung 'seiner' Freundin zu rächen hat. Der zu Ermordente ist ein Wanderverkäufer, der ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau im Dorf hat, und beobachtet worden war (der Beobachter behauptetet, daß das Mädchen Adela mit dem Wanderverkäufer gesehen habe).
Der Dorfpolizist Justino findet zwar heraus daß das Mädchen eine Liebschaft hatte (und vermutlich von diesem Mann getötet worden war), auch daß die Schuhabrücke vor Ort nicht mit denen des Wanderverkäufers Gitano zusammenpassen, aber er hat gelernt dem Leben (und der Dorfehre) seinen Lauf zu lassen.
Einige der Dorfbewohner versuchen Ramon bei der Vorbereitung auf den Mord zu helfen, organsieren mit ihm ein Gewehr, bis ihm der Tierschlachter zeigt wo das Herz liegt, an einem Stier trainiert und ihm einen Eispickel leiht (etwas ähnliches war vermutlich auch die Mordwaffe an dem Mädchen gewesen).
Nach vollbrachtem Mord, muß Ramon das Dorf verlassen - da ihn sonst die Polizei findet.
Das Buch schildert wie die Menschen in Tampico leben, in welchen Wohnverhältnissen sie leben, wie die Familien- und Dorfstrukturen funktionieren, bis zur Art des Essens (Gürteltierspeck; Seebrasse mit Brot, in grobem Salz und ausgepresster Zitrone). Landwirtschaft und Tierzucht wird geschildert - die Bilder der Trockenheit bzw. die brütende "klebrige" Hitze sind fast spürbar.
Die Kapitel/Absätze sind kurz und genau auf diesen einen Menschen konzentriert, dessen meist ziemlich eingefahrere Situation beleuchtet wird. Auskommen aus der Situation ist/scheint nicht möglich - alles folgt vorgeschriebenen/ausgetretenen Strukturen: egal ob eine verheiratete Frau nicht betrügt, oder die Mutter des Ramon zusehen muß wie er zum Mörder wird und dann verschwinden muß, bis zum Polizisten, der Wahrheit nach den internen Dorfgesetzen stellen muß (auch wenn ihm vermutlich sein Vorgesetzter dann Probleme machen wird).
Adela bleibt für mich ein ungreifbarer Schatten, Ramon wird als lieber weicher Mensch, der sich nicht nein sagen traut, geschildert und damit noles volens das tut was man von ihm erwartet, der ehebrechende Wanderhändler Gitano wird für mich greifbar, genauso wie der verwitwete Polizist und andere Dorfbewohner mit ihren Geschichten wie der blinde Rutilio mit seinen Hühnern, oder Juan der in den Vereinigten Staaten sein Glück gesucht hatte aber wegen des Lohnes verraten worden war etc....
Eigen wie sich Ramon, der Adela nur fünf mal gesehen hatte, aber nie mit ihr gesprochen hatte, in eine Phantasiewelt flüchtet, in dem sie zu sehen, zu hören und v.a. zu spüren vermag, aber erst als ihm ihre Liebe angedichtet wird. Nur diese nebulose Welt ermöglicht ihm die Rolle des Mörder aus Ehre durchzuziehen.
Natürlich ist die Nähe zu Marquez' "Chronik eines angekündigten Todes" nahe, aber die Erzählweise ist für mich unterschiedlich, wenngleich mich beide Bücher neugierig gehalten haben.
Ich kann das Buch nur empfehlen - v.a. in der Winterzeit, denn die Beschreibungen von Hitze wärmten mich, und es ist eine spannende Geschichte trotz der Hoffnungslosigkeit die nachher bleibt.
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1994,
2001,
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Lateinamerika,
Liebe,
Mexiko,
Roman,
Spannung,
Übersetzerin,
Wertung - 4 Bücher
Sonntag, 18. April 2010
Viktoria Platowa : "Die Frau mit dem Engelsgesicht"
Viktoria Platowa
"Die Frau mit dem Engelsgesicht"
original "в тихoм oмуте"
1998 bei EKSMO-Press, Moskau
aus dem Russischen von Olga Kouvchinnikova und Ingolf Hoppmann
2002, Aufbau Taschenbuch Verlag GmbH Berlin
404 Seiten
ISBN 3-7466-1875-4
Rasch lesbares Buch, das aber eine ziemlich unglaubwürdige, aber nicht einmal skurile Geschichte erzählt.
Eine unscheinbare Frau, die auf der Filmakademie Moskau nur ihren Freunden hilft, und nachher weiterhilft in dem sie blutrünstige Pornoplots schreibt, wird in den Mord an zwei guten Freunden verwickelt.
Sie läßt sich ihr Gesicht operieren und beschließt den Mord an ihren Freunden zu rächen. Ihre Porno-Storys mit viel künstlichem Blut waren alle Mord durch erschlagen etc. also natürlichem Blut umgesetzt worden. Das Entstehen so eines Gewaltpornos war durch einen der Freunde mitgeschnitten worden - was den Mord an ihm erklärt.
Mit der Ausstrahlung einer schönen selbstbewußten Frau nimmt Eva, in ihrem neuem post-operativen Namen, Kontakt zu einer attraktiven einflußreichen lesbischen Frau auf (die ihr einen Paß machen läßt), zu dubiosen Ladenbesitzern, und wärmt mit neuem Gesicht und neuem Namen alte Bekannte auf. Sie pendelt zwischen Moskau und St. Petersburg hin- und her - die Schilderungen beider Städte sind nicht wirklich anheimelnd. Nebenbei vereitelt sie einen Mord an einem einflußreichen Geschäftsmann, der ihr dafür mit Geld, Wohnung und Rechtsanwalt bei etwaigen Problemen weiterhilft. Dazwischen gibt es weiter Morde - zufällige mit einem Badezimmerhacken oder welche bei denen eine Kugel in einer Pistole vergessen worden war. Auch ein kleiner Ausflug ans Meer mit dem Mann der Träume wird nicht vergessen. Nachdem wieder ein Mann ungebracht wurden war, entpuppt sich, daß genau der Mann der Träume derjenige ist, der hinter den blutigen Pornos steht, aber Eva ist auch hier geschützt also kann sie nach dem Showdown mit Tod des Manns der Träume die Illusion starten, daß jetzt das neue Leben wirklich für sie beginnt.
Die Menschen bleiben für mich ungreifbar, eher Abziehbilder oder Fassaden. Maus/Eva spüre ich leider gar nicht. Witztig ist nur Serga ein ehemaliger Studienkollege, dessen Art immer am flaschen Platz zu sein, einige hilfreiche zu haben und v.a. zu malen einigermassen Konturen hat. Dan, der Mann der Träume erscheint mir als "Mann/Matcho/Macher" zu konstruiert, und Oleg, der rettende Jurist, zu ruhig und zu hilfreich und damit - für meinen Geschmack - zu unwahrscheinlich skizziert wird.
Der Krimi ist gut lesbar, auch wenn er mich immer wieder zum Kopf-schütteln bringt, weil Elemente nicht zusammenpassen (einmal Geldnot, dann ohne Quellenangabe von Einkommen Einkaufsorgien, u.ä.m.).
"Die Frau mit dem Engelsgesicht"
original "в тихoм oмуте"
1998 bei EKSMO-Press, Moskau
aus dem Russischen von Olga Kouvchinnikova und Ingolf Hoppmann
2002, Aufbau Taschenbuch Verlag GmbH Berlin
404 Seiten
ISBN 3-7466-1875-4
Rasch lesbares Buch, das aber eine ziemlich unglaubwürdige, aber nicht einmal skurile Geschichte erzählt.
Eine unscheinbare Frau, die auf der Filmakademie Moskau nur ihren Freunden hilft, und nachher weiterhilft in dem sie blutrünstige Pornoplots schreibt, wird in den Mord an zwei guten Freunden verwickelt.
Sie läßt sich ihr Gesicht operieren und beschließt den Mord an ihren Freunden zu rächen. Ihre Porno-Storys mit viel künstlichem Blut waren alle Mord durch erschlagen etc. also natürlichem Blut umgesetzt worden. Das Entstehen so eines Gewaltpornos war durch einen der Freunde mitgeschnitten worden - was den Mord an ihm erklärt.
Mit der Ausstrahlung einer schönen selbstbewußten Frau nimmt Eva, in ihrem neuem post-operativen Namen, Kontakt zu einer attraktiven einflußreichen lesbischen Frau auf (die ihr einen Paß machen läßt), zu dubiosen Ladenbesitzern, und wärmt mit neuem Gesicht und neuem Namen alte Bekannte auf. Sie pendelt zwischen Moskau und St. Petersburg hin- und her - die Schilderungen beider Städte sind nicht wirklich anheimelnd. Nebenbei vereitelt sie einen Mord an einem einflußreichen Geschäftsmann, der ihr dafür mit Geld, Wohnung und Rechtsanwalt bei etwaigen Problemen weiterhilft. Dazwischen gibt es weiter Morde - zufällige mit einem Badezimmerhacken oder welche bei denen eine Kugel in einer Pistole vergessen worden war. Auch ein kleiner Ausflug ans Meer mit dem Mann der Träume wird nicht vergessen. Nachdem wieder ein Mann ungebracht wurden war, entpuppt sich, daß genau der Mann der Träume derjenige ist, der hinter den blutigen Pornos steht, aber Eva ist auch hier geschützt also kann sie nach dem Showdown mit Tod des Manns der Träume die Illusion starten, daß jetzt das neue Leben wirklich für sie beginnt.
Die Menschen bleiben für mich ungreifbar, eher Abziehbilder oder Fassaden. Maus/Eva spüre ich leider gar nicht. Witztig ist nur Serga ein ehemaliger Studienkollege, dessen Art immer am flaschen Platz zu sein, einige hilfreiche zu haben und v.a. zu malen einigermassen Konturen hat. Dan, der Mann der Träume erscheint mir als "Mann/Matcho/Macher" zu konstruiert, und Oleg, der rettende Jurist, zu ruhig und zu hilfreich und damit - für meinen Geschmack - zu unwahrscheinlich skizziert wird.
Der Krimi ist gut lesbar, auch wenn er mich immer wieder zum Kopf-schütteln bringt, weil Elemente nicht zusammenpassen (einmal Geldnot, dann ohne Quellenangabe von Einkommen Einkaufsorgien, u.ä.m.).
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2002,
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