Anne C. Voorhoeve :
"Chicken Impossible" - Ein Krimi aus dem Hühnerstall
2025, Emons Verlag
320 Seiten
ISBN 978-3-7408-2351-1
Zwei Schwestern müssen nach dem Tod der Mutter gemeinsam im mütterlichen Haus leben. Die eine hatte Ehemann, Arbeit, Haus und ist innerlich unglücklich und findet, daß sie im Leben immer benachteiligt gewesen war; die anderen ist fröhlich, durfte studieren, hatte nie geregelte Arbeit, kümmerte sich aber liebevoll um ihre Mutter.
Die Fröhliche hat sich für ihren Teil des Gartens zweimal zwei verschiedene Hühner geholt : 2 Hühner mit badischem Dialekt - Sundheimer - namens Susi und Heidi, und eine robuste amerikanische Rasse namens Rocky und Amy - - die Hühner erzählen übrigens die Geschichte der zwei Schwestern.
Der Klein- und Nervenkrieg der zwei Schwestern weitet sich mehr und mehr aus, Fetzen eines vernichteten Testaments werden entdeckt, bis leider eine der Schwestern tot ist, und die andere ins Krankenhaus transportiert wird. Die Hühner werden sich selbst überlassen.
Es ist kein Krimi im Sinn eine who-dunn-it, sondern die Geschichte in der es unlösbar auf eine tödliche Lösung zusteuert. Die Menschen machen sich das Leben teilweise sehr gezielt, oder auch ungezielt schwer und zur Hölle.
Bei den Hühnern gibt es klare Ordnung : Rocky ist die Führungsnatur, Amy stimmt zu, beide führen, Susi und Heidi, sind in der Ordnung darunter; bis Susi sich in die Reihe zwei hinein argumentiert und diskutiert.
Die Gespräche zwischen den Hühnern sind sehr humorvoll, den Dialekt mußte ich allerdings laut vor mich sprechen um die Texte zu verstehen. Die Gespräche mit den Waschbären, und wie sie verbünden um nicht gefressen zu werden sind sehr schräg.
In Summe fand ich die Dialoge zwischen den Hühnern grandios, die Geschichte zwischen den Schwestern machte nur traurig.
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